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26.06.2014

  Agenda “Bundeswehr in Führung - Aktiv.Attraktiv.Anders.“


Vorzeitig kamen am 30. Mai 2014 die ersten Meldungen der Bild-Zeitung zu o.a. Thema auf den Markt und erzeugten das erwünschte Rauschen in der Medienwelt. Kritiker sprachen von der "Wohlfühl-Armee". Eigentlich war die Veröffentlichung und Medienoffensive erst für den 4. Juni 2014 vorgesehen. Die Ministerin hat kurzentschlossen die Agenda noch am 30. Mai 2014 vorgestellt und erläutert.

Acht Punkte sollen nach ihrer Vorstellung in den nächsten Jahren beackert werden, damit die Bundeswehr im Kampf um die jungen Menschen bestehen kann:

  • Führungs- und Organisationskultur
  • Potenziale mobilisieren
  • Balance Familie und Dienst
  • Arbeitsautonomie
  • Karrierepfade
  • Gesundes Arbeiten
  • Moderne Unterkünfte
  • Verankerung der Bundeswehr in der Gesellschaft

Die o.a. acht Themenfelder beinhalten 29 Einzelmaßnahmen, die ohne gesetzgeberischen Handlungsbedarf mit "Bordmitteln" umgesetzt werden können. Die Agenda ist auf fünf Jahre angelegt und soll insgesamt rund 100 Mio. € kosten. Die Mittel werden in den kommenden Haushalten erwirtschaftet. Manches beginnt sofort, der Rest startet 2015.

Dazu kommt im Herbst noch ein weiteres Paket, für das der Gesetzgeber benötigt wird und in dem sich auch die im Koalitionsvertrag verabredeten Punkte wiederfinden. Den Kritikern sei gesagt: Wer nichts macht, macht keine Fehler. Aber die demografische Entwicklung zwingt zum Handeln. Wenn nicht alle Maßnahmen "ziehen", muss eben nachgearbeitet werden. Der gesamte öffentliche Dienst muss sich was einfallen lassen. Lasst uns schon mal anfangen. Das Gute kann man dann immer noch besser machen.

Eine umfangreiche Darstellung/Bewertung finden Sie in der nächsten Ausgabe des VBB-Magazins.